Kindermatratzen - was gibt es zu beachten?

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Fast 30 % aller Kinder leiden an Rückenschmerzen, bei den über 13-jährigen sind es schon über 50 %. Erschreckend, oder? Dagegen hilft viel Bewegung bei Spiel und Sport. Und natürlich eine Matratze, auf der sich die Wirbelsäule optimal regenerieren kann.

 

Müssen Baby-, Kleinkinder- und Kindermatratzen mit der gleichen Sorgfalt ausgesucht werden wie die Matratzen für Erwachsene – wo doch Kinder relativ schnell wieder aus ihrer Matratze ‚herauswachsen‘? In der Tat brauchen Kindermatratzen i.d.R. keine zusätzlichen Liegezonen, die besonders elastisch sind. Babys sollten eher relativ fest liegen, später darf es ein bisschen weicher sein. Wie weich, klärt sich am besten beim Probeliegen, d.h. das Kind sollte die Matratze mit aussuchen und der Fachberater unterstützt bei der Auswahl. Zusammen mit einem guten Lattenrost und einem passenden Kissen oder auch zwei Kissen reicht eine solide ‚Mittelklassematratze‘ in vielen Fällen vollkommen aus.

Die Matratze sollte aber auf jeden Fall größtmöglich schadstofffrei sein. Jedes 5. Kind erkrankt bereits an einer Allergie. (aus: KiGGS 2003 - 2006, Studie des Robert Koch-Instituts). Säuglinge und Kleinkinder mit ihrem noch nicht voll ausgebildeten Immunsystem sind besonders gefährdet. Potentielle Allergieauslöser sollten deshalb gemieden und Schadstoffbelastungen konsequent verringert werden. Die ersten Weichen für eine Allergie werden oft im Kindesalter gestellt. Das QUL-Siegel gibt es auch für Kindermatratzen und bietet eine Orientierung beim Kauf.